Filtermaschine (Redstone)

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Eine Filtermaschine filtert Gegenstände nach spezifischen Kriterien voneinander. Dabei entscheidet der Aufbau über die Art der Filterung. Bei der Filtermaschine wird die Eigenschaft eines Blocks oder Gegenstands ausgenutzt, um eine Filterung zu ermöglichen. Mehrere in Reihe verbundene Filter ergeben eine Sortiermaschine.

Variante 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Dieser Filter lässt in diesem Fall nur Redstone in die untere Truhe durch. Er besteht aus zwei Trichtern und Redstone-Elementen bei dem der obere Trichter 21 Gegenstände des zu filternden Gegenstands besitzt, da bei 22 Gegenstände die Redstone-Stärke vom füllstandsmessenden Komparator auf die zweite Stufe erhöht und damit der darunter liegende Verstärker die Redstone-Fackel ausschaltet, wodurch der zweite Trichter den 22ten Gegenstand entnimmt. Die 21 Gegenstände liegen in den Slots verteilt, sodass alle fünf Slots des Trichters belegt sind und keine fremden Gegenstände hineingelangen können. Die Gegenstände werden immer in den ersten Slot gezogen, daher befinden sich dort die ersten 18 Filter-Gegenstände, um durch einen Lag zu viel gezogene Gegenstände wieder zu kompensieren.

Variante 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filtermaschine (Redstone) Bild 2.1.png Filtermaschine (Redstone) Bild 2.2.png

Diese Variante unterscheidet zwischen stapelbaren und nicht-stapelbaren Gegenständen. Das filternde Element ist hierbei ein Redstone-Komparator, der, abhängig vom Gegenstand, ein Signal abgibt. Um nun Gegenstände zu trennen, gibt man sämtliche Gegenstände oben in die Truhe. Liegt kein Gegenstand vor, sind beide Trichter deaktiviert. Ist der Gegenstand nicht stapelbar, so wird automatisch ein Signal der Stärke 15 ausgegeben, da der Komparator einen nicht-stapelbaren Gegenstand wie einen Stapel Gegenstände behandelt. Dadurch wird nur der obere Trichter deaktiviert und die nicht-stapelbaren Gegenstände landen in der oberen Truhe. Ist der Gegenstand stapelbar, wird ein Signal mit der Stärke Eins ausgegeben, was nicht ausreicht, um den unteren der beiden Trichter zu deaktivieren und die Gegenstände landen in der unteren Truhe.

Variante 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Diese Variante filtert gezielt nach Feuerzeugen und Scheren. Dazu gibt man die zu filternden Gegenstände in die oberste Truhe, aus der Trichter die Gegenstände nehmen und sie in den Werfer befördern. Durch ein Schild vor dem Auswurf wird die Funktion des Werfers, Feuerzeuge zu benutzen, blockiert, sodass die Feuerzeuge im Werfer verbleiben und durch einen Trichter, der hierzu von der Schaltung freigegeben wird, in eine eigene Truhe befördert werden. Alle anderen Gegenstände werden in die andere Truhe gefüllt. Nachteilig ist, dass nahe Spieler geworfene Gegenstände einsammeln könnten.

Variante 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Während sich der grundlegende Aufbau nicht von Variante 2 unterscheidet, wird bei dieser Variante jedoch nach Tränken gefiltert, das Filterelement ist hierbei der Braustand. Außerdem wird ein Spender benutzt, da ein Werfer Wurftränke werfen und damit auslösen würde, statt sie zu filtern. Das Prinzip ist wiederum ähnlich, wobei die Tränke durch den Spender in den Braustand gegeben werden und dadurch in der vorderen Truhe landen, während andere Gegenstände nicht in den Braustand gegeben werden und dadurch in der hinteren Truhe gesammelt werden.

Variante 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Diese Maschine funktioniert nach dem selben Prinzip wie Variante 4 und filtert nach Shulkerkisten die in die hintere Truhe befördert werden. Nachteilig ist, dass nicht nach farbigen Shulkerkisten oder Füllgrad einer Shulkerkiste gefiltert werden kann.

Variante 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Diese Variante trennt nicht nur Eimer von anderen Gegenständen, sondern kann sogar Wassereimer von Lavaeimern unterscheiden. Ein Werfer ist hierbei das filternde Element. Dabei werden normale Gegenstände einfach in einen Trichter geworfen, während Eimer - sofern sie einen Inhalt besitzen - ausgeleert und wieder befüllt werden. Dies hat den Zweck, den Inhalt auf seine Fließfähigkeit zu testen. Da Wasser in der Oberwelt eine höhere Fließgeschwindigkeit besitzt als Lava, reicht eine Taktrate, in der Wasser zwei Blöcke weit fließen kann, aus, um einen Blockupdate-Sensor auszulösen, der die Filterung beeinflusst. Nachteilig bei dieser Variante ist, dass andere Gegenstände, die ebenfalls durch den Werfer ausgelöst werden, bei dieser Filtermethode stören, sodass weitere Filter notwendig sind, um die Funktionalität zu gewährleisten.

Variante 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Diese Variante filtert nach Loren, unabhängig von der Lorenart, und befördert die Loren mittels Werfer auf eine kleine Schienengleis, an deren Ende ein Kaktus wartet, der die Loren abbaut und als Gegenstand droppen lässt. Andere Gegenstände werden einfach geworfen. Die Gegenstände wiederum werden dann von Trichtern in entsprechende Truhen befördert. Nachteilig ist auch hier wieder, dass manche Gegenstände durch den Werfer aktiviert werden können. Außerdem werden zusammengesetzte Loren, beispielsweise die Trichterlore, in ihre Bestandteile zerlegt. Um dies zu vermeiden, kann man eine Sortiergleis nutzen.

Variante 8[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Diese Variante trennt Boote von anderen Gegenständen. Auch hier wirft ein Werfer die Gegenstände, die er durch einen Trichter erhält. Die Boote werden vom Wasser davongespült, von einem Kaktus abgebaut und in die vordere Truhe gefüllt, während andere Gegenstände nahezu unbeeinflusst nach unten fallen und von Trichtern in die hintere Truhe befördert werden. Nachteilig ist wieder das Einfüllen von anderen Gegenständen, die durch Werfer ausgelöst werden.

Variante 9[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Mit diesem Filter lassen sich Gegenstände die maximal eine Stapelzahl von 16 Einheiten erlauben, trennen. Der Filter funktioniert im Kern so, dass ein Trichter mit Komparator angeschlossen bereits 20 Einheiten eines beliebigen Gegenstands im zweiten Slot beinhaltet, sodass dieser normalerweise eine Signalstärke von eins besitzt. Wenn ein normaler Gegenstand mit 64 Stapelbarkeit hineingelegt wird, so sorgt er dafür, dass die Signalstärke nicht anwächst und dadurch wird ein Trichter der die Abzweigung ermöglich blockiert. Wenn jedoch ein Gegenstand mit einer 16-er Stapelbarkeit in den Trichter gelangt, ändert sich am anliegenden Komparator das Signal auf Stufe zwei und das wiederum ist dann stärker um den Komparator am Komposter angeschlossen, zu sperren, sodass der Trichter für die Abzweigung aktiv wird.

Variante 10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Diese Filtermaschine ist in der Lage Rüstungsteile von anderen Gegenständen zu filtern. Sie arbeitet mit Rüstungsständern, welche vom Werfer die Rüstungssteile angelegt bekommen. Solange es Rüstungssteile sind, werden diese beim Abbau, durch einen Pfeil, des Rüstungsständers nach diesem gedroppt und gelangen so in die Rüstungstruhe. Ansonsten werden die Gegenstände schon vorher gedroppt, sodass der Rüstungsständer erst danach droppt und somit die Gegenstände keine Rüstung waren. Man sollte jedoch andere Gegenstände die im Werfer Anwendung finden, zuvor schon mit anderen Filtern getrennt haben, da ansonsten diese Filtermaschine nicht mehr funktionieren könnte.


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