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Spawner-Dropfarm (Mechanik)

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Die vorgestellte Technik kann in der Mechanik-Welt angesehen werden.

Spawner-Fallenanlagen sind Konstruktionen, mit welchen man ein Verlies effektiv für die eigenen Belange benutzen kann, sei es zum Erfahrungspunkte zu sammeln oder um sich reichlich Beute ohne eigene Mühen zu sichern.

Einen Spawner finden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist der erste und auch der schwierigste Teil des ganzen Projekts. Spawner sind selten und um sie herum sind viele Monster vorzufinden.

Hat man den Spawner gefunden, gilt es, ihn von Monstern zu befreien. Die einfachste Methode ist, auf den Schwierigkeitsgrad "friedlich" zu wechseln, und dann das Lichtlevel zu erhöhen. Wenn man mit der Rambomethode — reinstürmen und alles erledigen — nicht vorwärts kommt oder man noch nicht gut genug ausgerüstet ist, kann man sich mit Hilfe von gut platzierten Lavaeimern helfen. Das erfordert aber einiges an Geschick. Auch ist es möglich, weit, weit weg zu laufen, damit alle Monster in der Nähe des Spawners verschwinden (>128 Blöcke), um dann zurückzulaufen (ab 16 Blöcken Entfernung sollte man sprinten), Fackeln zu platzieren und sich anschließend um die verbleibenden ein oder zwei Monster zu kümmern.

Eine Tabelle mit allen Drops die mit dieser Spawner-Fallenanlage erhalten werden können, ist hier zu finden.

Oberwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um einen Spawner zu finden läuft man in der Regel große Höhlensysteme ab und achtet auf mehrere Geräusche des selben Monsters: Entweder Zombies, Skelette oder Spinnen. Darüber hinaus kann man ab und zu auch an der Oberfläche von Wüsten Verliese recht einfach finden: Da das Verlies ohne Decke erzeugt wird, fällt der Wüstensand in das Verlies hinein. Dadurch wird nicht nur verhindert, dass Monster spawnen, sondern es ist auch ein rechteckiges Loch deutlich im Wüstenboden zu erkennen.

Wenn man auf die Vanilla-Methoden verzichten und schneller zum Ziel kommen will oder man einfach keinen Spawner findet, so kann man sich auch durch Kartographen helfen lassen. Diese erleichtern einem die Suche, indem sie uninteressante Blöcke ausblenden bzw. interessante Blöcke hervorheben. Bemooster Bruchstein oder natürlich der Spawner selbst sind meist gute Anhaltspunkte für ein Verlies.

Nether[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Nether gibt es nur einen Spawner, den es auszunutzen gilt: Lohen-Spawner. Diese zu finden ist etwas einfacher: Man läuft durch den Nether und versucht eine Netherfestung zu finden. Hat man eine gefunden, hat man in ihr meist auch mindestens einen Lohen-Spawner gefunden. Leider gibt es auch hier außer dem Suchen nur noch die Hilfe der Kartographen.

Variante 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 1.1.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 1.2.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 1.3.png

Basis einer jeden Fallenanlage ist meist das Transportsystem, welches die Monster aus dem Verlies heraus- und zusammenführt. Dieses ist meist wie folgt aufgebaut:

Bei einem Spinnen-Spawner (25% Chance in der Oberwelt) sollte man den Raum um einen Block erweitern. Um herauszufinden, in welche Richtung der Raum erweitert werden muss, schaut man im Debug-Bildschirm (F3) die X- und Z-Koordinaten an. Die Wände, in deren Richtung die Zahlen kleiner werden, erweitert man jeweils um 1 und erhält somit einen 8x8-Raum. Der Ausgang muss entsprechend ebenfalls erweitert und die Wasserflüssen angepasst werden.

Baut man eine Fallenanlage im Nether, so kann man leider kein Wasser nutzen, um die Lohen irgendwo hinzubringen. Hier kommt daher nur der Einsatz von Kolben und der Schwerkraft in Frage.

Eine sehr effektive Fallenanlage ist diese hier: Für die Monster wird ein Wasserkanal angelegt, der zu einem durch Schildern gehaltenen Lavabereich führt und danach (eine Stufe tiefer) zu einem Trichter mit Truhe.

Außerdem notwendig ist eine Decke über dem Wasserkanal, damit die Monster nicht zu hoch in die Lava geraten, denn sonst verbrennen die Drops.

Das Bild ist nur eine schematische Darstellung, denn bei einem echten Spawner wird Dunkelheit benötigt. Außerdem spawnen die Monster in einem Umkreis von vier Blöcken um den Spawner, sodass unter dem Spawner eine größere fließende Wasserfläche benötigt wird, als nur ein schmaler Kanal.

Variante 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 2.1.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 2.2.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 2.3.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 2.4.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 2.5.png

Diese Bauweise lässt sich am einfachsten realisieren, die obige Seitenansicht hilft hier, den Überblick zu behalten. Am Ausgang des Verlieses schließt sich direkt der Wasser-Lift an, welcher die Monster 25 Blöcke nach oben transportiert. Hier wird die Strömung des obersten Wasserblock genutzt, um die Monster über den Spawner hinweg zu transportieren und sie auf der anderen Seite wiederum 22 Blöcke weit hinabfallen zu lassen. Durch den Fallschaden bleibt ihnen nur noch ein halbes Herz übrig. Lässt man sie noch einen Block weiter nach unten fallen, so sterben sie direkt durch den Sturz und man kann ihre Beute einsammeln.

Beim obigen Design wurde der Bereich, in dem sich der Spieler aufhält, nur durch Glas vom Verlies getrennt. Hier ist darauf zu achten, dass man den eigenen Bereich komplett mit Stufen bedeckt oder soweit ausleuchtet, dass keine Monster spawnen können und dennoch kaum Licht in das Verlies dringt.

Auch muss man darauf achten, dass der Fallschacht sehr dicht am Verlies ist. Wenn also nicht genügend Monster spawnen, sollte man den Schacht noch um einen vom Spawner weg versetzen.

Man kann nun jede beliebige Fallenanlage an den Ausgang anschließen. Besonders beliebt bei Oberwelt-Spawnern sind aber solche, welche die Monster mittels Fallschaden töten/ schädigen.

Beim Bau einer Fallenanlage sind einige Informationen äußerst hilfreich, um die Ausbeute zu erhöhen. So funktionieren die Spawner nur dann, wenn sich der Spieler in einem Umkreis von 16 Blöcken befindet. Die regulären Spawn-Bedingungen des jeweiligen Monsters müssen darüber hinaus gelten: So muss das Lichtlevel beispielsweise unter 7 sein, damit Zombies spawnen können! Auch spawnen die Monster nur, wenn sich in einem Bereich von 17x9x17 (BxHxT) Blöcken mit dem Spawner in der Mitte (also max. 8 Blöcke zu den Seiten und 4 nach oben/unten) weniger als 6 Monster des selben Typs befinden. Wie viele Monster sich außerhalb dieses Bereiches befinden ist dagegen egal.

Für den weiteren Bau gibt es im Allgemeinen drei verschiedene Bauweisen: Eine für Zombies und Skelette, eine für Spinnen und eine für Lohen (Nether).

Variante 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 3.1.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 3.2.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 3.3.png Spawner-Dropfarm (Mechanik) Bild 3.4.png

Eine solche Falle zu bauen ist schon etwas schwieriger, da Spinnen größer sind und die Angewohnheit haben, enge Gänge zu blockieren und an Wänden hoch zulaufen. Auch können sie den Spieler selbst durch undurchsichtige Blöcke hindurch "sehen" und verfolgen diesen, solange er nicht weiter als 16m entfernt ist. Diese Besonderheiten muss man beim Bau der Falle berücksichtigen.

Die Hauptebene der Falle. Die Spinnen spawnen im Verlies und werden durch die Wasserblöcke Richtung Spieler und damit Richtung Fall-Bereich transportiert. Hier fallen die Spinnen etwa 16 Blöcke tief und werden von weiteren Strömungen in Richtung Lift transportiert. Der Sinn dieses Falls ist ausschließlich die Spinnen weit genug vom Spieler zu entfernen um sie ohne Gegenwehr transportieren zu können. Da die Spinnen zudem direkt in die Strömung fallen, erleiden sie an dieser Stelle noch keinen Fallschaden.

Vom Lift aus werden die Spinnen dann über eine längere Transportröhre zum Sturzbereich geführt. Dieser ist anfangs 4x4 Blöcke groß, damit die Spinnen beim Fall keine rettende Wand erreichen, die ihren Fall aufhält. Hier fallen sie schließlich die finalen 16 Blöcke (22 wären zu viel, da Spinnen nur 8 Herzen haben) tief und werden mit einem halben Herz übrig gebliebener Gesundheit gesammelt. Der Sturzbereich ist auf der Hauptebene insgesamt 6x6 Blöcke groß und verengt sich in einer Höhe von 4 Blöcken auf die anfängliche Größe von 4x4 Blöcke. Dies verhindert, dass die Spinnen (beim Versuch den Spieler zu verfolgen) an der Wand hochklettern und anschließend durch den erneuten Fall sterben.

Das gesamte System ist hier so aufgebaut, dass die Spinnen so schnell wie möglich aus dem Bereich um den Spawner transportiert werden und bis sie im Sturzbereich ankommen weit genug vom Aufenthaltsbereich entfernt sind, damit sie nicht anfangen den Spieler zu verfolgen und damit gegen die Strömungen ankämpfen und dadurch ggf. die Ausbeute verringern.


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Auch im Minecraft Wiki wird das Thema dieser Technik behandelt:
Anleitungen/Fallenanlagen (Begriffsklärung)