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Kakaobohnenfarm (Redstone)

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Gruppe: Grid Strohballen.png
Farmanlagen

Grid Roter Sand blass.png mit Mechaniken
                Hier:
Grid Redstone.png mit Redstone

Grid Befehlsblock blass.png mit Befehlen

Die vorgestellte Technik kann in der Mechanik-Welt angesehen werden.

Kakao kommt im Dschungel natürlich vor und wächst dort in Form von Kakaofrüchten an Tropenbäumen. Außerdem kann er in unterirdischen Bauwerken in den Truhen von Verliesen und Minenschächten gefunden werden.

Die Ernte von Kakao kann mithilfe von Wasser geschehen, durch das Verschieben des Tropenholzblocks, an dem die Kakaofrucht hängt, erfolgen oder einfach die Kakaofrucht per Hand abbauen. Eine vollautomatische Farm ist beim Anbau von Kakao leider nicht möglich, da er sich zwar automatisch ernten, aber nicht automatisch anpflanzen lässt.

Im folgenden werden unterschiedliche Möglichkeiten aufgelistet, eine Farm für Kakao zu bauen. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es kann durchaus weitere Möglichkeiten geben, die hier aber nicht beschrieben werden. Die Farmen sind nach dem Schwierigkeitsgrad beim Erbauen geordnet, wobei die einfachen Farmen am Anfang und die schweren am Ende des Artikels stehen.

Farm 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.1.png Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.2.png Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.3.png Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.4.png

Diese Farm basiert auf der Tatsache, dass Kakao von Wasser abgebaut werden kann. Sie ist relativ einfach zu realisieren und beim Bau der Farm wird kein besonderes Wissen vorausgesetzt. Die Effizienz dieser Farm ist relativ hoch, da sie eine große Menge Kakao (24 Pflanzen) zur selben Zeit abernten kann, wozu nur wenige nicht so einfach zu beschaffende Gegenstände wie Kolben und Redstone benötigt werden.

Material[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn die Farm, wie im Beispiel, auf dem Boden gebaut wird, erstreckt sie sich über eine Höhe von 3 Blöcken, die hier im Querschnitt als Ebene -1 bis 1 dargestellt sind. Ebene 0 ist die oberste Erdschicht. Sie belegt eine Fläche von 15×7 Blöcken.

Kakaobohnenfarm (Redstone) Bild 1.1.png

Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sand auf den Kolben dient als Sperre für die Wasserquellen. Werden die Kolben eingefahren, fällt der Sand herab und das Wasser ergießt sich über das Feld und erntet es ab. Die Kakaobohnen werden in einen Transportkanal am unteren Ende des Feldes gespült und von dort zu einem Aufsammelpunkt getragen.
Die Aussaat muss immer von Hand erfolgen, die Pflanzen wachsen nicht von alleine nach, eine Wasserversorgung ist nicht notwendig.

Bauanleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schritt Beschreibung Bild
1 Zuerst werden drei sechs Blöcke lange Reihen aus Tropenholz so platziert, dass zwischen ihnen jeweils zwei Felder frei bleiben. An einem Ende dieser Reihen wird ein sieben Blöcke langer Graben längs zu ihnen ausgehoben, von der Mitte dieses Grabens aus wird ein weiterer Graben mit einer Länge von fünf Blöcken ausgehoben. An beiden Enden des ersten Grabens wird eine Wasserquelle platziert. Hierdurch werden später die Drops an einen Sammelpunkt transportiert. Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.1.png
2 Am anderen Ende der Tropenholzreihen wird nun ein zwei Blöcke tiefes 3×5 Loch ausgehoben, wobei die Blöcke in der Mitte teilweise stehen bleiben (siehe Bild). Auf der Seite des Loches, die in Richtung der Anlage zeigt, werden nun insgeamt vier Kolben platziert, welche dann über Redstone-Verstärker und Redstone miteinander verbunden werden (siehe Bild). Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.2.png
3 Als nächstes werden die Verstärker sowie der Redstone wieder mit Erde, die Kolben hingegen mit Sand (alternativ: Kies) abgedeckt. Wie auf dem Bild wird nun ein Rahmen aus einem beliebigen Material gebaut, sodass hinter dem Sand jeweils 2 Felder frei sind, in denen Wasser platziert werden kann. In der Mitte des äußeren Randes des Rahmens wird kein Block gesetzt, sondern ein Hebel. Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.3.png
4 Als letztes werden an den Holzblöcken noch die Kakaofrüchte angepflanzt. Sobald diese reif sind, kann der Hebel hinten betätigt werden, sodass die Kolben einfahren und die Kakaofrüchte geerntet werden. Zum Stoppen des Wasserflusses muss der Hebel erneut betätigt werden, sodass danach wieder neue Kakaofrüchte gezüchtet werden können. Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 1.1.4.png

Erweiterung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kakaobohnenfarm (Redstone) Bild 1.2.png

Bei der Erweiterung der Farm soll die grundlegende Funktionsweise des Feldes größtenteils erhalten bleiben und die Produktionsmenge durch Hinzufügen von weiteren Feldern erhöht werden.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Ein Feld über dem Feld: Theoretisch können die Felder bis zum Höhenlimit von Y=256 übereinander gestapelt werden, sodass die Gegenstände in einen gemeinsamen Transportkanal am Boden fallen.
  • Ein tieferes Feld: Dies würde eine Stufenbauweise unumgänglich machen, da das Wasser nur 8 Blöcke in einer Ebene fließt. Hierfür sind allerdings einige (kleinere) Anpassungen an der Feldgröße notwendig (siehe Beispiel).
  • Ein breiteres Feld: Die Felder können nebeneinander platziert werden, wobei sich zwei Felder die Tropenholzreihe, die sie voneinander trennt, teilen können. Anpassungen sind hier je nach Größe lediglich bei den Transportkanälen und bei Bedarf der Redstone-Verkabelung notwendig (siehe Beispiel).

Beispiel: Doppelte Breite und doppelte Tiefe
Um das Feld in der Tiefe zu erweitern, muss es stufenförmig aufgebaut werden. Da Wasser nur acht Blöcke weit fließt, kann das oberste Feld hierbei maximal fünf Felder lang sein, sodass sich das Wasser am Ende des Felder auf das darunter gelegene Feld ergießt. Die Tropenholzreihe kann allerdings sechs Blöcke lang sein und somit auf der Reihe des tiefer gelegenen Feldes enden, da das Wasser auch den überstehenden Block abernten würde. Sollte es ein oder mehrere mittlere Felder geben, dürfen diese lediglich sieben Blöcke lang sein (Tropenholzreihe: acht Blöcke). Das unterste Feld sollte acht Blöcke lang sein, damit sich das Erntewasser nicht in den Transportkanal ergießt. Hier darf auch das Tropenholz nicht länger als acht Blocke sein, da das Wasser vor dem Transportkanal endet und überhängende Blöcke nicht abernten würde.
Um das Feld in der Breite zu erweitern, können mehrere Felder direkt nebeneinander gebaut werden. Die beiden Felder können sich die Tropenholzreihe, die sie voneinander trennt, teilen. Je nach Breite des Gesamtfeldes sollte der Transportkanal hier abstufend gebaut werden, um die Transportweite zu vergrößern und die Ernte an einem zentralen Platz sammeln zu können. Wenn alle Felder über den gleichen Hebel bedient werden sollen, sind außerdem noch Anpassungen an der Redstone-Technik notwendig.

Farm 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 2.1.1.png Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 2.1.2.png Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 2.1.3.png Kakaobohnenfarm (Redstone) Animation 2.1.4.png

Diese Farm basiert auf der Tatsache, dass Kakaofrüchte abfallen, wenn das Holz zerstört wird. In diesem Fall wird das Holz nur verschoben. Die Farm ist nur halbautomatisch, weil der Kakao nach dem Ernten nicht neu gepflanzt wird.

Material[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Farm ist 1×15 Blöcke groß und kann nach oben erweitert werden.

Kakaobohnenfarm (Redstone) Bild 2.1.png

Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kolben schieben das Holz zur Seite. Dadurch fallen die Kakaofrüchte ab und droppen Kakaobohnen.

Bauanleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Kolben stehen auf einem beliebigen Block, an denen jeweils ein Knopf befestigt ist. Zwischen den Kolben werden in einer Lücke von 9 Blöcken 8 Blöcke Tropenholz platziert (Auf jeweils einer Reihe). Ein Block direkt vor einem der beiden Kolben muss frei bleiben. An das Tropenholz werden die Kakaobohnen geheftet, die zu Früchten heranwachsen. Geerntet wird durch die Bedienung eines der beiden Knöpfe. Dies verschiebt alle Tropenholzblöcke vor den jeweils anderen Kolben.