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Blockupdate-Sensor (Redstone)

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Die vorgestellte Technik kann in der Redstone-Welt angesehen werden.

Grid Redstone-Block.png mehr Redstone

Der Blockupdate-Sensor ist eine Konstruktion, mit der man Blockupdates erfassen kann. Oft wird er auch kurz BUD genannt. Eine erweiterte Funktion des Blockupdate-Sensors ist ein CUD (Comparator Update Detector, auf deutsch Blockobjektupdate-Sensor).

Funktionsweise eines BUDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Blockupdate-Sensor ist ein Block, den es in der Pocket Edition als Beobachter gibt. In der Java Edition wird stattdessen ein Bug ausgenutzt. Die Funktion ist jedoch so populär, dass Mojang beschlossen hat, diesen Bug im Spiel zu lassen[1].

In der Java Edition wird ein Blockupdate mithilfe von Kolben erkannt. Dabei gibt es zwei Varianten: Eine zustandsgesteuerte, die ein permanentes Redstone-Signal erzeugt, und eine flankengesteuerte, die einen kurzen Impuls erzeugt. Außerdem kann der so gebaute Blockupdate-Sensor zu einem Blockobjektupdate-Detektor (engl. CUD) erweitert werden, der zum Beispiel Veränderungen im Inventar eines Behälters erkennen kann. Alle CUDs sind flankengesteuert. Man kann aber einen flankengesteuerten Blockupdate-Sensor mit einem T-Flip-Flop in einen permanenten Blockupdate-Sensor umwandeln.

Flankengesteuerter Blockupdate-Sensor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der flankengesteuerte Blockupdate-Sensor wird verwendet, um zu lokalisieren, ob ein Block an seiner Detektorseite entfernt oder platziert wurde. Wenn dies der Fall ist, sendet der Blockupdate-Sensor ein 1 Tick langes Redstone-Signal aus, danach erlischt das Signal und es bleibt so lange in diesem Zustand, bis wieder ein Blockupdate stattfindet.

Permanenter Blockupdate-Sensor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der permanente Blockupdate-Sensor sendet immer dann ein dauerhaftes Redstone-Signal aus, wenn ein Block an seiner Detektorseite vorhanden oder nicht vorhanden ist. Dies muss man vor dem Bau des Blockupdate-Sensor definieren. Das Signal des permanenten Blockupdate-Sensors bleibt so lange konstant eingeschaltet, solange kein Blockupdate stattfindet. Sobald ein Blockupdate stattfindet, wechselt der Blockupdate-Sensor auf den neuen Wert. Bei Bedarf kann man auch mit einer Redstone-Fackel das Ausgangssignal umkehren.

Blockupdate-Sensor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flankenbasierend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Variante 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.1.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.1.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.1.3.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.1.4.png

Sobald ein Block, der direkt an den klebrigen Kolben grenzt (z.B. direkt hinter dem Kolben, aber genauso gut auch auf beiden Seiten des Kolbens sowie auf oder unter ihm) ein Blockupdate erfährt, löst der klebrige Kolben aus. Das macht er aber nur, wenn der Verstärker wie abgebildet eingebaut und aktiviert ist. Der klebrige Kolben schiebt dann den Lapislazuliblock nach vorne. Damit dies nicht nur ein einziges Mal passiert, führt eine Redstone-Leitung zurück zum Kolben, die ihn wieder in die Ausgangsstellung bringt und zwar wie folgt: der Lapislazuliblock wird durch die nun darunter stehende Redstone-Fackel unter Strom gesetzt und aktiviert dadurch den benachbarten Redstone-Staub. Das setzt den Eisenblock unter Strom, wodurch die daran befindliche Redstone-Fackel erlischt. Dadurch wird der darüber sitzende Goldblock deaktiviert, der Verstärker geht aus. Das wiederum deaktiviert den klebrigen Kolben, der den Lapislazuliblock wieder zurück zieht.

Variante 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.2.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.2.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.2.3.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.2.4.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.2.5.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.2.6.png

Hier steht eine Redstone-Fackel direkt unter dem Lapislazuliblock. Der Verstärker steht neben dem Lapislazuliblock und zeigt von ihm weg. Vom Verstärker führt ein Redstone-Kabel über die Eisenblöcke zum Kolben. Genau wie die erste Variante springt dieser Schalter nach dem Auslösen wieder in die Ausgangsstellung zurück. Über den Verstärker kann die Dauer des Signals, das der Blockupdate-Sensor aussendet, verlängert werden.

Variante 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.3.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.3.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.3.3.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.3.4.png

Dieser Blockupdate-Sensor ist sehr einfach nachzubauen. Er besteht aus einem klebrigen Kolben, einem Schleimblock und einem Redstone-Block. Wenn nun ein Blockupdate erfolgt, fährt der Kolben kurz aus und dann wieder ein. Das Signal kann dann vom nach oben gefahrenen Redstone-Block abgegriffen werden. Dazu muss das entsprechende Redstone-Kabel auf Obsidian liegen, damit ihm vom Schleimblock nicht die Unterlage weggezogen wird.

Variante 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.4.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.4.2.png

Variante 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.3.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.4.png

Auf dem Bild sind 2 fast gleiche Blockupdate-Sensoren zu erkennen. Der linke, bei dem der Verstärker vorne ist, ist ein flankengesteuerter Blockupdate-Sensor und damit kommt nur ein kurzes Signal durch, wenn die Truhe geöffnet wird. Der rechte, bei dem der Verstärker hinten ist, hat einen eingebauten TFF und damit wird dieser Blockupdate-Sensor zum permanenten - er ist sehr einfach zu bauen/umzustellen.

Variante 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Seite

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 6.1.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 6.1.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 6.1.3.png

Dieser Blockupdate-Sensor ist etwas komplizierter zu bauen - allerdings eignet er sich vor allem, wenn das Blockupdate auf dem Boden passieren soll, ohne dass man etwas von der Schaltung sieht. Der untere Kolben verhindert, dass der obere klebrige Kolben ein zweites Mal hintereinander ausfährt.

Variante 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 7.1.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 7.1.2.png

Dieser BUD ist sehr kompakt, und vor allem nur ein Block breit. Er lässt sich aus 5/6 Richtungen aktivieren.

Variante 8[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Seite

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.8.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.8.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.8.3.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.8.4.png

Das Besondere an dieser Version ist, dass dieser BUD mit einem 0-Tick-Pulsgenerator verbunden ist - er gibt also ein sehr, sehr kurzes Signal aus. Der unterste Block muss aktiviert sein, hier gelöst mit einem einfachen Hebel (im Bild nicht sichtbar).

Variante 9[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Seite

Blockupdate-Sensor (Redstone) Bild 1.3.png

Dieser Blockupdate-Sensor kann im Gegensatz zu den meisten anderen nicht nur ein Blockupdate wahrnehmen, sondern bis zu max. zwölf verschiedene (Kolben können nur maximal zwölf Blöcke verschieben). Eine Redstone-Fackel, die an einem Goldblock unterhalb des Diamantblockes befestigt ist, sendet ein Redstone-Signal an alle 12 Kolben aus, die alle in die Richtung des Diamantblockes zeigen. Sobald ein Blockupdate an einem oder mehreren der zwölf Kolben statt findet, so wird der ausgelöste Kolben alle vor sich befindlichen Kolben inklusive des Diamantblockes vor den einen Kolben schieben, der zu allen anderen entgegengesetzt ausgerichtet ist. Sobald der Diamantblock seine Position verlässt, erlischt das Redstone-Kabel, welches die zwölf Kolben ansteuert und lässt gleichzeitig eine Redstone-Fackel angehen. Diese leitet das Redstone-Signal an einen Redstone-Verstärker der Stufe zwei weiter. Das Redstone-Signal gelangt schlussendlich zu dem entgegengesetzten Kolben, welcher den Diamantblock wieder in seine Ausgangsposition zurück verschiebt.

Permanent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Variante 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 2.1.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 2.1.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 2.1.3.png

Hier wird nur eine einzige Redstone-Fackel benötigt, die wieder direkt unter dem Lapislazuliblock steht. Vom Lapislazuliblock führt ein Redstone-Kabel über die Eisenblöcke an den Verstärker. Diese Variante des Blockupdate-Sensors springt nur zurück, wenn der Verstärker auf 0 eingestellt ist. Sobald eine größere Verzögerung gewählt wird, wird der klebrige Kolben nur durch ein zweites Blockupdate zurückgefahren.

Variante 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.1.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.2.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.3.png Blockupdate-Sensor (Redstone) Animation 1.5.4.png

Siehe Flankenbasierend - Variante 5

Alle vier Blockupdate-Sensoren funktionieren mit allen Arten von Blockupdates. Das Signal, das der Blockupdate-Sensor aussendet, kann am Redstone-Kabel abgegriffen und an einen beliebigen Redstone-Signalempfänger weitergeleitet werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Disambig color.svg
Grid Grasblock.png
Auch im Minecraft Wiki wird das Thema dieser Technik behandelt:
Blockupdate